Microsoft Windows XP SP3 hat Probleme mit AMD – Wir haben die Lösung!

Vor kurzem wurde das Servicepack 3 für Windows XP veröffentlicht. Doch kaum hatten die ersten Nutzer das Paket installiert, kamen auch schon Beschwerden. Denn bei einigen Nutzern von AMD Prozessoren fährt der Computer nicht ordentlich hoch. Ein ehemaliger Microsoft Mitarbeiter hat hat Problem aufgespührt und herausgefunden, dass es 2 Mögliche Probleme geben kann:

1. Das eine Problem betrifft nur HP-Rechner mit AMD-Prozessoren, die entweder beim Hochfahren in einer Schleife hängen bleiben oder beim Rechnerstart abstürzen. HP stattet seine Rechner mit einheitlichen Images aus, ganz gleich, ob es sich um Intel- oder AMD-Systeme handelt. Das führt dazu, dass der Windows-Treiber intelppm.sys für die Stromsparfunktionen auf beiden Prozessorplattformen läuft, auch wenn dieser eigentlich nur für Intel-Prozessoren gedacht ist.Das Äquivalent für AMD-Systemen heißt amdk8.sys, gehört aber bei den HP-Systemen nicht zum Lieferumfang. Normalerweise ist das kein Problem, aber das Service Pack 3 (SP3) für Windows XP scheint sich daran zu stören. Daher fährt der Rechner nicht mehr ordentlich hoch, nachdem das SP3 auf ein entsprechendes Windows-XP-System gespielt wurde.

2. Das Problem tritt bei AMD-Systemen auf, die mit einem bestimmten Asus-Mainboard bestückt sind, vermutet Johansson. In diesem Fall stürzt Windows XP nach der Installation des SP3 beim Hochfahren ab und gibt eine Fehlermeldung aus. Darin bemängelt das Betriebssystem, dass das BIOS auf dem Mainboard ACPI nicht vollständig unterstützt. Nach Johanssons Erkenntnissen sollen nur Systeme betroffen sein, die das Asus-Mainboard „A8N32-SLI Deluxe“ verwenden. Dann soll es bereits helfen, vor dem Hochfahren des Rechners einen USB-Stick an den Rechner anzuschließen. Schon fährt das System ohne Fehlermeldung hoch.

Nicht ganz so einfach wie bei Fehler 2 mit dem USB Stick beim Booten geht es bei Problem 1. Denn hier sind einige kompliziertere Schritte nötig. Ob der Fehler auftritt, erkennt man am Fehlercode (0x0000007e). Doch eventuell sieht man den Fehlercode nicht, wenn das System zu schnell neu startet. Dies lässt sich jedoch schnell ändern. Einfach beim hochfahren mit F8 das Menü für den abgesicherten Modus öffnen:
Dort lässt sich einstellen, dass nach einem Systemfehler nicht automatisch neu gestartet wird.
Ist der Fehlercode nun sichtbar, kann neu gestartet werden, wieder mit F8 beim Booten das Menü gehen doch diesmal „Abgesicherter Modus“ auswählen. Nun sollte der Computer hochfahren und der Desktop ist zu sehen. Dort muss man auf „Start“ -> „Ausführen“ gehen und folgenden Befehl eingeben: sc config intelppm start= disabled

Hinweis: Führen Sie diesen Befehl niemals aus, wenn ihr System auf einem Intel-Prozessor läuft! In diesem Fall würde ihr Computer nicht mehr hochfahren!!!

Nun ist der Treiber für den Prozessor deaktiviert. Nun sollte der Computer beim Neustart wieder normal starten.

Ja, so kennen wir Microsoft: Bei fast jedem Produkt gibt es Anfangs große Probleme, welche dann jedoch weitestgehend behoben werden. Eigendlich gibt es ja für so etwas eine Beta-Phase doch davon hält Microsoft offensichtlich wenig.

WICHTIG: Jegliche Nutzung des oben stehenden Tutorials erfolgt auf eigene Gefahr! Eine Haftung meinerseits ist ausgeschlossen! Ich empfehle, das Tutorial nicht anzuwenden, falls Sie nur wenig Erfahrung mit Computern haben. In diesem Fall wenden Sie sich an einen Fachmann oder den Windows Support!!!

Quellen:
http://www.golem.de/0805/59606.html
http://msinfluentials.com/blogs/jesper/archive/2008/05/08/does-your-amd-based-computer-boot-after-installing-xp-sp3.aspx

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~ von v3rtico - Mai 12, 2008.

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