Staatsgeheimnisse in der UBahn

Offensichtlich hält die brittische Regierung nicht viel vom Schutz geheimer Akten. Denn schon zum 2. mal wurden in einer Londoner UBahn geheime Staatsakten gefunden. Der Finder hat diese an eine Tageszeitung weiter gereicht. Die Akten enthielten brisante Informationen über die britische Politik zur Bekämpfung der weltweiten Terrorfinanzierung sowie über Drogenhandel und Geldwäsche, darunter Details zu Manipulationsmöglichkeiten des Handels und von Banksystemen zur illegalen Finanzierung von Massenvernichtungswaffen im Iran. Ebenso enthielten Sie Methoden zur Finanzierung von Terroristen und zum betrügerischen Missbrauch des internationalen Zahlungssystem im Internet. Einzelheiten wurden aus Sicherheitserwägungen nicht veröffentlichen. Das Finanzministerium bedauerte den Zwischenfall und kündigte Schritte an, damit sich solche Indiskretionen nicht wiederholten.

Erst vor wenigen Tagen war ein britischer Regierungsbeamter nach der Panne mit brisanten Geheimdokumenten unter anderem über das Terrornetz El Kaida vom Dienst suspendiert worden. Die als geheim gekennzeichneten Papiere hatte ein Fahrgast in einem Zug in London gefunden und sie anschließend der BBC zukommen lassen. Die britische Regierung war in den vergangenen Monaten mehrfach wegen Pannen mit brisanten Daten in die Schlagzeilen geraten.

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~ von v3rtico - Juni 16, 2008.

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