Kompatibilitätsprobleme mit Microsoft Patch MS08-037 und ZoneAlarm

•Juli 28, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Microsoft hat zur Schließung einer kritischen Sicherheitslücke das Patch MS08-037 veröffentlicht. Dieses Patch schließt zwar die besagte Sicherheitslücke, allerdings treten offensichtlich des öfteren Probleme bei Nutzern auf, welche ZoneAlarm benutzen. Hier kann es dazu kommen, dass eine Verbindung zum Internet nicht mehr hergestellt werden kann. Computer mit Windows Vista sind von diesem Problem allerdings nicht betroffen.

Microsoft warnt davor, das Sicherheitsupdate zu deinstallieren. Dies würde wieder die kritische Sicherheitslücke öffnen. Zonealarm hat auf der eigenen Homepage allerdings eine Möglichkeit zur Problemlösung veröffentlicht:

1. Update der ZoneAlarm Software

2. Neuinstallation des Patches

3. Der Regler bei „Internet Sicherheit“ sollte auf Mittel gestellt werden

Danach sollte das Internet wieder einwandfrei erreichbar sein.

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Wieder legt sich eine Suchmaschine mit Google an

•Juli 28, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Schon öfters haben es verschiedene Suchmaschinen versucht, den Marktführer Google zu übertreffen und ihm die Vorherrschaft im Suchgeschäft zu entlocken. Doch bisher hat es niemand geschafft. Nun versucht es die Suchmaschine namens „Cuil“ (http://www.cuil.com), welche laut eigenen Angaben mehr als doppelt so viele Seiten in der Datenbank hat als Google.

Wir haben die Suchmaschine natürlich sofort getestet, allerdings hat Sie bei allen Suchergebnissen keine der erwünschten Seiten gelistet. Bei einer Suche nach Wikipedia kommt man so zum Beispiel auf den Wikipedia Artikel über Wikipedia selbst, bei Google findet Cuil an erster Stelle den Eintrag von Google auf Aboutus.com, wenn man nach ‚wiki C64‘ sucht, ist weit und breit kein Wikipedia Artikel zu dem Commodore 64 in Sicht und so weiter.

Zwar ist die Suchmaschine Cuil für Datenschützer sehr lobenswert mit dem Motto „Wir analysieren das Web, nicht unsere Nutzer“, doch alles in allem konnte TEKSTER nur die Note gerade ausreichend (4-) vergeben. Die Entwickler der Suchmaschine haben definitiv den Mund zu voll genommen.

54% der Kinder in England sind Filesharer

•Juli 27, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Microsoft hat in England eine Studie der British Phonographic Industry (BPI) finanziert, in welcher Minderjährige sowie Erwachsene nach ihren Filesharing-Mentalitäten befragt wurden. In dieser Studie gaben 54% der Minderjährigen und nur 15% der Erwachsenen an, aktiv am Filesharing teil zu nehmen, um kostenlos an Musik, Filme und Software zu gelangen.

Dese Altersgruppe gab an, dass sie wüsste, was Piraterie sei und dass es gegen das Gesetz verstoßen würde. Dies könnte sie jedoch nicht davon abhalten, weiter aktives Filesharing zu betreiben. Dadurch, dass sie mit einem PC – genauer gesagt einer Internetverbindung – aufgewachsen sind, wissen die jungen Piraten ganz genau, wo sie kopierte Dateien im Internet finden können, wo diese oftmals billiger sind, als ihre echten Gegenstücke. Dabei verstehen sie jedoch in den seltensten Fällen die Risiken, welche beim Download von solchen Dateien drohen.“ so lautet die Pressemitteilung der Studie.

Aufgrund dieser Ergebnisse haben die Provider angefangen, per Brief die Inhaber filesharender Internetanschlüsse zu verwarnen und auf die Illegalität des Vorgehens aufmerksam zu machen. im Gegensatz zur Situation in Deutschland sind diese Verwarnungen allerdings nicht mit teueren Abmahnungen verbunden.

75% aller Portale mit bedenklicher Sicherheit

•Juli 27, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Eine Studie in den USA hat zahlreiche Sicherheitsprobleme in Online Banking Systemen aufgezeigt. Eine Universität aus Michigan hat unter der Bezeichnung „Analyzing Web sites for user-visible security design flaws“ Forschungen angestellt, welche Online Banking systeme nach Designfehlern durchsucht, welche von Cyberkriminellen zu ihren Gunsten genutzt werden könnten. „Wir hätten es zu Beginn unserer Studie nicht erwartet, dass die Designfehler so weit verbreitet sind. Unabhängig von der Größe oder Lage des instituts konnten wir kritische Lücken aufdecken.„, so Professor Atul Prakash, Leiter der Studie.

Die meisten der Fehler sitzen sogar so tief in der Architektur des Systems, dass Sie nicht mit einem einfachen Patch behoben werden können. Der häufigste Fehler ist eine fehlende oder falsch eingesetzte SSL-Verschlüsselung,. Zum Beispiel wird teilweise zwar ein sicherer Login-Server verwendet, dieser ist allerdings mit einer unsicheren Website gekoppelt. So ist es für den Kunden nicht einfach zu unterscheiden, ob er sich gerade tatsächlich auf der Seite einer Bank befindet oder Opfer einer phishing-Attacke wurde. Vor allem über die WLAN-Verbindung beim Anwender zu Hause sei es laut der Studie relativ einfach, den internetverkehr auf eine gefälschte Seite umzuleiten.

Jeder ist selbst für die Wahl seines Passwortes verantwortlich, allerdings benutzen viele Personen trotzdem noch relativ unsichere Passwörter. Die Universität in Michigan riet deshalb, sich ein möglichst langes und zufälliges Passwort zu wählen. Zwar wurden die Forscher bereits 2006 auf einige dieser Sicherheitsprobleme aufmerksam, doch wird sich vermutlich bisher nichts an der fatalen Lage geändert haben.

Datengau in den USA

•Juli 27, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Auch die USA werden von Datengaus nicht verschohnt. So wurde vor kurzem bekannt, dass der Internet Provider EMBARQ das Internet-Verhalten seiner 25.000 Kunden auf das genaueste überwacht und jeden Schritt im Internet verfolgt. Leider hat das Unternehmen „vergessen“, dies den Kunden mitzuteilen und deren Einverständnis einzuholen. So wird es sicherlich nicht lange dauern, bis US-Datenschützer handeln werden.

Die Erfassung der Daten diente dazu, eine neue Werbe-Technologie zu erarbeiten. Mit den ermittelten Daten könnte man nun viel Zielgerichteter werben als es zum Beispiel Google kann. Ob diese Untersuchungen, welche von einer kleinen Einrichtung in Kansas aus geleitet wurden, das Werbemetropol des Suchmaschinen Anbieters brechen kann, ist allerdings mehr als Fragwürdig.

Wann genau diese Studie begonnen wurde und wie lange Sie lief, kann man noch nicht genau sagen, es wird aber davon ausgegangen, dass Sie mehr als ein Jahr angedauert haben. Dafür ist bekannt, dass das Datensammeln bereits am Anfang des Jahres eingestellt wurde und nun die Auswertung der Daten läuft.

Datenschützer haben bereits Folgen angekündigt, es ist nur noch nicht klar, ob sich der Internetprovider mit dieser „Studie“ in einer rechtlichen grauzone bewegt. Zwar wurden die Nutzer nicht direkt darüber informiert, doch in der „Privacy Policy“ (Datenschutzerklärung) von EMBARQ wurde eine Zeile verändert und auf das Vorgehen hindeutet.

Unterstützt wurde der Internet-Anbieter dabei von der Werbefirma NeBuAd, beide Firmen sind sich einig, dass Sie sich in einer Zone der Legalität bewegt haben, da Sie das verhalten der Nutzer nur in bestimmte Kategorien eingeteilt haben.

Dies ist lediglich wieder ein Zeichen dafür, dass man in der heutigen Zeit mehr denn je auf das Kleingedruckte achten muss.

Steve Jobs: Kein Krebs Rückfall

•Juli 27, 2008 • Schreibe einen Kommentar

In den letzten Tagen gingen die Gerüchte herum, Steve Jobs (Apple) hätte einen Krebsrückfall erlitten. Diese Gerüchte dementierte er allerdings gegenüber der New York Times. Er hatte zwar in letzter Zeit an gesundheitlichen Problemen gelitten, welche ernsthafter als eine gewöhnliche Grippe waren, doch haben diese nichts mit im Jahr 2004 operativ entfernten Tumor an der Bauchspeicheldrüse zu tun. Auch der Aktienmarkt zeigt durch die Gerüchte unsicherheiten. So sackte die Apple Aktie nach den Meldungen über gesundheitliche Probleme trotz des Rekordhochs im 2. Quartal um fast 10% ab, stabilisierte sich allerdings wenig später. Auch auf der WWDC während der präsentation des neuen iPhones machte der abgemagerte Computer-Guru keinen sonderlich gesunden Eindruck.

In diesem Sinne wünschen wir Steve Jobs natürlich eine gute Besserung.

VICE 2.0 veröffentlicht

•Juli 27, 2008 • Schreibe einen Kommentar

Die Entwickler von VICE haben nun die Version VICE 2.0 ihres 8-bit Emulator veröffentlicht. Mit der neuen Version lassen sich nun der C64, der C128, der VIC20, fast alle PET-Modelle, der PLUs 4 und der CBM-II Emulieren.

VICE (Versatile Commodore Emulator) ist ein Quelloffener Emulator für Commodore Computer und basiert auf X64, einem früheren C64 Emulator unter dem „X Windows System“. Versatile steht für „Vielseitig“, und in diesem Punkt kann man die Software beim Wort nehmen. So funktioniert Sie auf folgenden Betriebssystemen: Unix, MS-DOS, Win32, OS/2, Acorn RISC OS, AROS64, Atari Mint, OpenSolaris, BeOS, QNX 4.x, QNX 6.x, Amiga, GP2X, SkyOS und Mac OS X.

Eine Liste mit allen Neuerungen befindet sich auf der Website der Entwickler genau hier.

Zur Zeit arbeitet ein australischer Entwickler daran, VICE zu iC64 zu konvertieren. Dabei handelt es sich um eine Version des Emulators für das iPhone. Mitte Juli hatte er sich bei dem Entwicklerprogramm von Apple angemeldet, das bedeutet, die Software wird mit dem offiziellen SDK für das iPhone geschrieben. Falls Apple die Software für das iPhone frei geben wird, könnte der iPhone Nutzer unzählige Spiele kostenlos und legal aus dem internet herunter laden und Apple selbst würde daran keinen Cent verdienen. So würde der Retro-Spielespaß auf dem iPhone einzug erhalten. Die Reakion von Apple ist also fragwürdig.